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StMBW und BAYLAT veranstalteten den „Kuba-Tag 2017“ in Zusammenarbeit mit BMBF, DAAD und BayFOR

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Am 13. Oktober 2017 veranstalteten das Bayerische Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst (StMBW) und das Bayerische Hochschulzentrum für Lateinamerika (BAYLAT) einen „Kuba-Tag“ in München mit Unterstützung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF), des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) und der Bayerische Forschungsallianz (BayFOR) GmbH.

Christine Arndt, Koordinierung Regionalwissen – S21, Lateinamerika | Westeuropa des DAAD, Alexander Wirp, Referat 214 - Zusammenarbeit mit Nord- und Südamerika des BMBF und Dr. Matthias Frattini, fachlicher Ansprechpartner für Brasilien und Kuba des Internationalen Büros des DLR Projektträgers waren eigens aus Bonn angereist.

Ziel der Veranstaltung war es, die Hochschul-, Wissenschafts- und Forschungslandschaft Kubas vorzustellen sowie Möglichkeiten der institutionellen und wissenschaftlichen Zusammenarbeit von bayerischen und kubanischen Hochschulen in den Bereichen Forschung und Lehre aufzuzeigen.

Mit 50 TeilnehmerInnen war der „Kuba-Tag 2017“ sehr gut besucht. Als Vertreter der Botschaft der Republik Kuba gab sich MSc. Juan Parra Fellové, verantwortlich für Kultur und Sport, die Ehre, aus Berlin nach München anzureisen und teilzunehmen. Unter den weiteren Gästen befanden sich PräsidentInnen, VizepräsidentInnen bayerischer Hochschulen, VertreterInnen aus Forschungseinrichtungen, Stiftungen und der Wirtschaft.


PROGRAMM

Professor Dr. Andrea Pagni, Vorsitzende des BAYLAT-Direktoriums, moderierte die Veranstaltung.

Dr. Christoph Parchmann, Leiter der Abteilung Internationale Angelegenheiten - Referat IX/5 des Bayerischen Staatsministeriums für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst (StMBW), richtete ein Grußwort an die Gäste.

Anschließend begrüßte MSc. Juan Parra Fellové im Namen der Botschaft der Republik Kuba, die TeilnehmerInnen und sprach über die aktuellen wissenschaftspolitischen Entwicklungen sowie über Chancen und Herausforderungen in Kuba.

In einem Impulsvortrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) über die Zusammenarbeit mit Kuba erläuterte Alexander Wirp Aspekte der Internationalisierungsstrategie der Bundesregierung und gab einen Überblick über die Kooperationsentwicklung mit Kuba seit dem Jahr 2000. Insbesondere erläuterte er die Aktivitäten des BMBF zur Wiederaufnahme der binationalen Zusammenarbeit seit 2015 und berichtete über aktuelle Fördermöglichkeiten.

Christine Arndt des DAAD mit langjähriger Kubaerfahrung, beschrieb in ihrem ersten Vortrag „Kooperationspartner Kuba - Neue Perspektiven der bilateralen Zusammenarbeit in Wissenschaft und Hochschule“ eingehend die kubanische Hochschul- und Forschungslandschaft und ging auf die kubanischen Hochschulen im internationalen Kontext ein.

Das darauffolgende Networking bot den TeilnehmerInnen die Möglichkeit, sich fachlich auszutauschen und konkrete Projektvorhaben zu diskutieren.

Im Anschluss stellte Dr. Thomas Ammerl, Fachbereichsleiter Umwelt, Energie & Bioökonomie der Bayerischen Forschungsallianz (BayFOR) GmbH „Fördermöglichkeiten in europäischen Programmen für Forschung und Innovation - Optionen für Kuba und Unterstützung durch die BayFOR“ vor. Insbesondere im Hinblick auf das EU-Förderprogramm Horizon 2020 gab Dr. Ammerl wertvolle Tipps zur Antragstellung für interessierte Projektpartner. Er erklärte, dass BayFOR auch für andere EU-Förderprogramme unterstützend agiere.

In ihrem zweiten Vortrag gab Christine Arndt einen ausführlichen Überblick über die Programmangebote des DAAD für den akademischen Austausch mit Kuba. Sie ging sowohl auf die Personen- als auch auf die Projektförderung des DAAD ein.

Dr. Irma de Melo-Reiners, Geschäftsführerin des Bayerischen Hochschulzentrums für Lateinamerika (BAYLAT), stellte schließlich die Aktivitäten und Fördermöglichkeiten von BAYLAT insbesondere bezüglich Kuba vor. Sie erläuterte die drei Programmlinien Anschubfinanzierung, Mobilitätsbeihilfe für bayerische Studierende und Stipendien für lateinamerikanische Studierende und berichtete über künftige Aktivitäten von BAYLAT im Zusammenhang mit Kuba.


FAZIT

Aufgrund der veränderten politischen und wissenschaftspolitischen Situation in Kuba lohnt es, die Kooperation in Wissenschaft und Forschung mit dem karibischen Inselstaat aktiv voranzutreiben. Es lässt sich ein steigendes Interesse der internationalen Wissenschaftscommunity an der Zusammenarbeit mit Kuba verzeichnen. Obgleich derzeit nur fünf bayerische Hochschulen Abkommen mit kubanischen Hochschulen pflegen, gibt es eine Vielzahl an informellen, teilweise langfristigen Wissenschaftskooperationen. Es besteht Raum und Interesse diese zu festigen, zu erweitern und neu auszurichten. Die Veranstaltung hat deutlich gemacht, dass Kuba großes Potential hat, ein starker Partner in Wissenschaft, Forschung und Lehre für Bayern und die bayerischen Hochschulen zu werden. BAYLAT wird Kooperationsanbahnungen unterstützend begleiten. Voraussichtlich wird BAYLAT am internationalen Hochschulkongress Universidad 2018 in Havanna, Kuba teilnehmen.


Kontakt:

Bayerisches Hochschulzentrum für Lateinamerika (BAYLAT)
Apfelstraße 6
91054 Erlangen
Telefonnummer:      0049 (0) 9131/ 85 25955
Fax:                        0049 (0) 9131/ 85 25949
E-Mail:                     info@baylat.org


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