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„Persönliche Begegnungen als Grundlage der Kooperation von Bayern und Südamerika“

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BAYERISCHES STAATSMINISTERIUM FÜR BILDUNG UND KULTUS, WISSENSCHAFT UND KUNST

PRESSEMITTEILUNG 090/2016

24. März 2016

„Persönliche Begegnungen als Grundlage der Kooperation von Bayern und Südamerika“

Bayerische Hochschulen bringen wissenschaftlichen Austausch mit Südamerika voran – Staatssekretär Sibler zieht positive Bilanz zu Delegationsreise

LIMA/MÜNCHEN. „Die Eindrücke und Erfahrungen, die wir während unserer Reise in Kolumbien und Peru gesammelt haben, sind in vielerlei Hinsicht eine Bereicherung: In persönlichen Begegnungen sowie interessanten und fachlichen Gesprächen konnten wertvolle Grundlagen für die weitere bayerisch-südamerikanische Partnerschaft und wissenschaftliche Zusammenarbeit gelegt werden. Das zeigen auch die insgesamt acht neuen Abkommen, die bayerische und südamerikanische Hochschulen und das bayerische Wissenschaftsministerium gemeinsam mit südamerikanischen Wissenschaftseinrichtungen auf den Weg bringen konnten. Sie sind die Grundlage für einen nachhaltigen Austausch und bilden ein Netzwerk für Wissenschaft und Forschung“, betonte Wissenschaftsstaatssekretär Bernd Sibler am Ende der mehrtägigen Delegationsreise nach Kolumbien und Peru.

Mit 15 Vertretern bayerischer Hochschulen besuchte der Staatssekretär verschiedene Netzwerkveranstaltungen in Kolumbien und Peru. Ziel war es, sich mit Vertretern aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik auszutauschen und die bayerisch-südamerikanischen Beziehungen zu festigen und weiter auszubauen. Beteiligt waren die Universitäten Eichstätt-Ingolstadt, Regensburg, Bayreuth, Passau, Bamberg sowie die Ludwig-Maximilians-Universität, die Universität der Bundeswehr und die Akademie der Bildenden Künste in München sowie die Hochschulen für angewandte Wissenschaften in Regensburg, Neu-Ulm, Weihenstephan-Triesdorf, Hof, Coburg, Ingolstadt und Deggendorf.

Mit mehreren kolumbianischen und peruanischen Hochschulen wurden Kooperationsvereinbarungen getroffen. So hatte Staatssekretär Sibler in Kolumbien ein Rahmenabkommen mit der Kolumbianischen Hochschulrektorenkonferenz Asociación Colombiana de Universidades (ASCUN) unterzeichnet, das den Auf- und Ausbau der Zusammenarbeit der kolumbianischen und bayerischen Hochschulen fördern soll. Zudem schloss der Staatssekretär ein Rahmenabkommen zur wissenschaftlichen Zusammenarbeit mit der kolumbianischen Forschungsförderorganisation COLCIENCIAS. In Peru unterzeichnete der Staatssekretär eine Absichtserklärung mit der Alianza Estratégica (AE), um den wissenschaftlichen Austausch zwischen den bayerischen Hochschulen und den Hochschulen der AE zu intensivieren, der drei Hochschulen Perus angehören: die Universidad Nacional Mayor de San Marcos (UNMSM), die Universidad Nacional de Ingenería und die Universidad Nacional Agraría La Molina.

16 Kooperationen mit Peru und 25 Kooperationen mit Kolumbien

Fünf bayerische Hochschulen initiierten Partnerschaften in Kolumbien bzw. in Peru: In Kolumbien schlossen die Technische Hochschule Ingolstadt (TH Ingolstadt) und die private Hochschule EAFIT sowie die Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt und die Universidad de Antioquía Kooperationsvereinbarungen. In Peru festigte die Ostbayerische Technische Hochschule Regensburg (OTH Regensburg) ihre Partnerschaft mit der Universidad Nacional de Ingenieria. Die Hochschule Hof und die Hochschule Neu-Ulm schlossen in Peru jeweils mit der Universidad San Ignacio de Loyola eine Kooperationsvereinbarung. Damit legten die Hochschulen den Grundstein für eine stärkere wissenschaftliche Zusammenarbeit sowie den Austausch von Studierenden und Dozenten.

Insgesamt bestehen damit nun 16 Kooperationen bayerischer Hochschulen mit Hochschulen in Peru und 25 mit kolumbianischen Hochschulen.

Hintergrundinformation zur bayerisch-südamerikanischen Zusammenarbeit

„Angesichts einer zunehmend globalisierten Welt ist die internationale Vernetzung bayerischer Hochschulen ein wichtiges hochschulpolitisches Ziel. Die Kooperationsvereinbarungen bilden ein tragfähiges Fundament. Der weltweite Austausch und die Zusammenarbeit über Kontinente hinweg sind ein wichtiges Qualitätsmerkmal unserer bayerischer Hochschulen. Studierende wie Wissenschaftler können von der Internationalisierung profitieren und so auch zum Fortschritt des Wissenschaftsstandorts Bayern beitragen“, hob Bernd Sibler hervor.

Der Freistaat unterstützt die bayerisch-südamerikanische Partnerschaft über das Bayerische Hochschulzentrum für Lateinamerika (BAYLAT). Als Kompetenzzentrum und Beratungsstelle für alle bayerischen Universitäten und Hochschulen fördert es auf vielfältige Weise die Vernetzung von bayerischen und lateinamerikanischen Hochschulen und Forschungseinrichtungen. BAYLAT wurde 2009 gegründet und hat seinen Sitz an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg.

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