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BAYLAT bringt Kooperationsunterzeichnungen zwischen Bayern und den brasilianischen Förderinstitutionen CAPES sowie FAPESP erfolgreich auf den Weg

Im Rahmen der Reise des Bayerischen Ministerpräsidenten Horst Seehofer vom 08. bis 12. April 2012 nach São Paulo/Brasilien konnte der Leiter der Wissenschaftsdelegation, Staatsminister Dr. Wolfgang Heubisch, im Beisein des Ministerpräsidenten zwei wichtige Kooperationsvereinbarungen unterzeichnen. BAYLAT hat das Staatsministerium bei der Organisation des wissenschaftlichen Besuchsprogramms unterstützt und die Abkommen mit den Institutionen CAPES (Stiftung zur Koordinierung der Fortbildung von Hochschul- und Forschungspersonal - Coordenação de Aperfeiçoamento de Pessoal de Nível Superior – CAPES) und FAPESP (Stiftung zur Forschungsförderung im Staat São Paulo - Fundação de Amparo à Pesquisa do Estado de São Paulo - FAPESP) vorbereitet und war auch durch Frau Dr. Irma de Melo-Reiners, Geschäftsführerin von BAYLAT und selbst Brasilianerin, auf der Reise vertreten.

Am Dienstag, 10. April 2012 verpflichtete sich das Bayerische Staatsministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst (StMWFK) gemeinsam mit der brasilianischen Stiftung zur Koordinierung der Fortbildung von Hochschul- und Forschungspersonal (Coordenação de Aperfeiçoamento de Pessoal de Nível Superior – CAPES) zum binationalen Studierendenaustausch.Dabei stellen die bayerische Regierung und CAPES jeweils 50.000 Euro zur Durchführung des Abkommens zur Verfügung. Die Unterzeichnung des Kooperationsvertrags steht im direkten Zusammenhang mit dem brasilianischen Regierungsprogramm „Wissenschaft ohne Grenzen“, im Rahmen dessen bis Ende 2014 insgesamt 75.000 Auslandsstipendien an brasilianische Studierende vergeben werden sollen. Deutschland gehört dabei zu den Hauptzielländern. Als Repräsentantin der bayerischen Seite wird Frau Dr. Irma de Melo-Reiners, Geschäftsführerin von BAYLAT, fungieren. BAYLAT stellt im Rahmen des Programms „Wissenschaft ohne Grenzen“ den interessierten brasilianischen Einrichtungen erforderliche Informationen über die bayerische Hochschullandschaft zur Verfügung. Desweiteren wird BAYLAT unterstützend  bei der Integration der Stipendiatinnen und Stipendiaten in Bayern mitwirken. CAPES wird die teilnehmenden brasilianischen Institutionen und Stipendiatinnen und Stipendiaten in geeigneter Weise über das Dienstleistungsangebot von BAYLAT informieren. In Bayern befinden sich derzeit 32 Stipendiatinnen und Stipendiaten aus Brasilien im Rahmen des Programms "Wissenschaft ohne Grenzen" und das Interesse auf beiden Seiten ist ungebrochen.

Den zweiten Kooperationsvertrag zur Zusammenarbeit in den Bereichen Wissenschaft und Forschung unterzeichnete der bayerische Staatsminister Dr. Heubisch mit der Stiftung zur Forschungsförderung im Staat São Paulo (Fundação de Amparo à Pesquisa do Estado de São Paulo - FAPESP) am Mittwoch, 11. April 2012 unter anderem im Beisein des Gouverneurs Alckmin, Staatsminister Barbosa, und dem Bayerischen Ministerpräsidenten Horst Seehofer. Im Einzelnen soll die Mobilität von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern unterstützt, binationaler Informationsaustausch gefördert und wissenschaftliche Delegationsbesuche, Seminare, Workshops und Symposien organisiert werden, um die Interaktion zwischen beiden Ländern zu verbessern. BAYLAT übernimmt für das bayerische StMWFK die Aufgabe, Unterstützung bei der Organisation von Wissenschaftsdelegationen von und nach São Paulo anzubieten. BAYLAT vermittelt außerdem Studierenden der brasilianischen Partnerregion Praktika und Traineestellen in bayerischen Unternehmen.

FAPESP wird die Wissenschafts- und Forschungsinstitutionen in São Paulo  in geeigneter Weise über das Dienstleistungsangebot von BAYLAT informieren.

Bei der Delegationsreise der Staatsministerin Emilia Müller im Oktober 2011, die Frau Dr. Irma de Melo-Reiners ebenfalls begleitete, wurde im Gespräch mit dem Minister Paulo Barbosa festgestellt, dass die Zusammenarbeit zwischen dem Bundesstaat São Paulo und dem Freistaat Bayern in den Bereichen Hochschulen, Wissenschaft und Technologie Raum zu einer Intensivierung und Etablierung von weiteren konkreten Kooperationen bietet.

Die beiden Kooperationsverträge bedeuten einen großen Gewinn für die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in Bayern und stehen ganz im Zeichen der Internationalisierung der Wissenschaftslandschaft sowie der Intensivierung der Wissenschafts- und Wirtschaftskontakte zwischen Bayern und der Partnerregion São Paulo, die der bayerische Ministerpräsident Seehofer auf seiner Reise zum Ziel hatte.

Links:
CAPES: http://www.capes.gov.br/

Stipendienprogramm „Wissenschaft ohne Grenzen“: http://www.csf-alemanha.de/de/

FAPESP: http://www.fapesp.br

Pressemitteilung des StMWFK: http://www.stmwfk.bayern.de/Presse/PressemeldungenDetail.aspx?NewsID=2475

Meldung „Bayerische Delegation unternimmt Reise nach Brasilien unter der Leitung der bayerischen Staatsministerin für Bundes- und Europaangelegenheiten Emilia Müller“

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