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LATinBAY-Nachtreffen der Fachgruppen Geistes- und Sozialwissenschaften sowie Wirtschafts- und Rechtswissenschaften in Eichstätt

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Am Donnerstag, den 21. November 2019 fand in der Sommerresidenz der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt (KU) ein Nachtreffen des Forschungsnetzwerkes Lateinamerika in Bayern (LATinBAY) statt. Geladen waren Mitglieder der Fachgruppen Geistes- und Sozialwissenschaften sowie Wirtschafts- und Rechtswissenschaften. Organisiert wurde die Veranstaltung vom Bayerischen Hochschulzentrum für Lateinamerika (BAYLAT) in Zusammenarbeit mit dem Zentralinstitut für Lateinamerikastudien (ZILAS) und der KU. Nachdem im Mai 2019 bereits die LATinBAY-Fachgruppe Natur- und Lebenswissenschaften zum einem Nachtreffen in Erlangen zusammengekommen war, sollten in Eichstätt weitere Ideen zur Vernetzung von WissenschaftlerInnen aus Bayern mit Lateinamerikabezug besprochen werden.

Das Forschungsnetzwerk LATinBAY wurde im Jahr 2018 von BAYLAT ins Leben gerufen, um die Lateinamerikakompetenz an den bayerischen Universitäten für WissenschaftlerInnen aller Disziplinen zugänglich zu machen, besonders in Hinblick auf Projekte mit lateinamerikanischen Partnern. Außerdem werden durch die Vernetzung neue Impulse für die inter- und transdisziplinäre Verbundforschung gegeben. LATinBAY steht allen WissenschaftlerInnen aus Bayern, die über Lateinamerika forschen, jederzeit kostenfrei offen.

Unter den fast 50 TeilnehmerInnen im historischen Holzersaal der KU waren WissenschaftlerInnen von insgesamt 10 verschiedenen bayerischen Hochschulen (Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, Hochschule für angewandte Wissenschaften Landshut, Julius-Maximilians-Universität Würzburg, Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt, Ludwig-Maximilians-Universität München, Otto-Friedrich-Universität Bamberg, Universität Augsburg, Universität Bayreuth, Universität Passau, Universität Regensburg).

Prof. Dr. Andrea Pagni, BAYLAT-Direktoriumsvorsitzende, und Prof. Dr. Miriam Lay Brander, Direktorin des ZILAS, führten als Moderatorinnen durch die ganztägige Veranstaltung. Seitens der KU begrüßte Prof. Dr. Markus Eham als Vizepräsident für Studium und Lehre die Gäste.

BAYLAT-Geschäftsführerin Dr. Irma de Melo-Reiners ging in einem Vortrag auf die Arbeit ihrer Institution ein und stellte verschiedene BAYLAT-Förderinstrumente vor.

Besonderes Interesse weckte das neue digitale LATinBAY Informationssystem (Link), das BAYLAT für das Forschungsnetzwerk entwickelt hat und das in Eichstätt erstmals offiziell von Jonas Löffler, BAYLAT-Referent und Marketingbeauftragter, vorgestellt wurde. Über die öffentliche Plattform können LATinBAY-Mitglieder per Filterfunktionen wie „Fachgruppe“ oder „lateinamerikanische Länderschwerpunkte“ schnell gefunden werden. Ziel des innovativen Online-Tools ist es, die Vernetzung von WissenschaftlerInnen aus Bayern mit Lateinamerikabezug zu vereinfachen und die Sichtbarkeit von LATinBAY zu erhöhen.

Kern der Veranstaltung in Eichstätt war der Austausch in verschiedenen Arbeitsgruppen am Nachmittag. Diese waren nach den Themenkomplexen „Inter- und Transkulturalität, Migration, Sprachkontakt, Translokalität, Globalisierung“, „Stadt, Raum, Mensch-Umwelt-Beziehungen“ sowie „Bildung, Wissen und Kultur, Kulturpolitik, Wissenschaftsgeschichte, Kulturerbe“ aufgeteilt. Im Zentrum der Gespräche standen die Frage nach gemeinsamen Forschungsinteressen und die Suche nach passenden Formaten der wissenschaftlichen Zusammenarbeit. Die Ergebnisse der gehaltvollen Diskussionen wurden anschließend im Plenum zusammengetragen. So wurde unter anderem festgehalten, dass der Austausch über Quellen im Forschungsnetzwerk vorangetrieben werden sollte und man sich über den praktischen Erfahrungsaustausch zur wissenschaftlichen Arbeit in und zu Lateinamerika gegenseitig noch mehr unterstützen möchte.

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LATinBAY-Nachtreffen in Eichstätt

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