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Außenminister Maas: Starke Partnerschaft mit Lateinamerika und der Karibik trotz Corona-Krise

Deutschland pflegt mit Lateinamerika sowie der Karibik eine starke Partnerschaft, auch in Zeiten der Corona-Krise. Außenminister Heiko Maas lud am 3. Juni 2020 AußenministerInnen aus Lateinamerika und der Karibik zu einem virtuellen Treffen ein, um zu besprechen, wie sich die Bundesrepublik und die lateinamerikanischen bzw. karibischen Staaten bei der Bewältigung der Corona-Krise gegenseitig unterstützen können.

Nachstehend lesen Sie die Pressemitteilung des Auswärtigen Amtes vom 3. Juni 2020.

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Vor der virtuellen Konferenz mit Außenministerinnen und Außenministern aus Lateinamerika und der Karibik zur Bekämpfung der Covid-19-Pandemie sagte Außenminister Heiko Maas heute (03.06.): 

„Vor fast genau einem Jahr haben wir unsere Initiative für eine stärkere Zusammenarbeit mit Lateinamerika und der Karibik gestartet. Partnerschaften anzukündigen ist einfach, aber bewähren müssen sie sich gerade in schwierigen Zeiten. Lateinamerika und die Karibik sind zu einem neuen Epizentrum bei der Ausbreitung der Covid-19-Pandemie geworden. Daher habe ich heute meine Amtskolleginnen und Amtskollegen aus Lateinamerika und der Karibik eingeladen, um mit Ihnen darüber zu sprechen, wie wir uns im Rahmen unserer Partnerschaft ganz konkret bei der Bewältigung dieser Krise unterstützen können. 

Deutschland hat seine Hilfsleistungen für Lateinamerika und die Karibik im humanitären Bereich und bei der Entwicklungshilfe in diesem Jahr bereits verdoppelt. Wir haben deutsche Expertengruppen entsandt, die etwa in Kolumbien, Ecuador, Peru oder Mexiko bei der Vorbeugung oder der Reaktion auf schon erfolgte Krankheitsausbrüche helfen. Wo und wie wir darüber hinaus auf die speziellen Bedürfnisse in der Region eingehen können wollen wir jetzt gleich bei unserer Konferenz besprechen. 

Die Pandemie hat aber auch tiefgehende Folgen für alle Volkswirtschaften der Welt. Einige setzten in dieser Situation auf Protektionismus, Abschottung und Abkopplung. Gerade jetzt brauchen wir aber starke und belastbare Welt-Handels-Beziehungen, um aus der Krise herauswachsen zu können. Und gerade jetzt verbindet uns mit Lateinamerika nicht nur die Überzeugung, sondern auch das handfeste Interesse, dass die regelbasierte Ordnung nicht unter die Räder einer neuen Großmächterivalität kommen darf. Daher wollen wir darüber sprechen, wie etwa multilaterale Institutionen wie die Weltbank, der internationale Währungsfonds oder die Interamerikanische Entwicklungsbank die Länder der Region gezielt mit Finanzhilfen unterstützen können. 

Was wir vor einem Jahr beim Start unserer Initiative gesagt haben, gilt auch heute noch: unsere Partnerschaft fußt auf gemeinsamen Werten und Prinzipien, die uns auch über den Atlantik hinweg zu Nachbarn machen. In guten Zeiten, aber umso mehr in Zeiten der Corona-Krise.“

 

Quelle:

Pressemitteilung des Auswärtigen Amtes: Außenminister Heiko Maas zur Bekämpfung der Covid-19-Pandemie in Lateinamerika und der Karibik

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