Am 2. Februar 2026 besuchten Professorin Dr. Maysa Furlan, Präsidentin der Universidade Estadual Paulista „Júlio de Mesquita Filho“ (UNESP), und Professor Dr. José Celso Freire Junior, stellvertretender Prorektor für Internationale Angelegenheiten der UNESP aus São Paulo, Bayern.
Die UNESP feierte kürzlich ihr 50-jähriges Bestehen und gehört heute zu den führenden Universitäten Brasiliens. Mit mehr als zwanzig Standorten im Bundesstaat São Paulo, einer ausgeprägten internationalen Ausrichtung und exzellenter Forschungsleistung ist sie ein gefragter Partner für globale Kooperationen. Besonders stark ist die Universität in den Ingenieur-, Natur-, Agrar-, Umwelt- und Lebenswissenschaften, aber auch in den Geistes- und Sozialwissenschaften sowie der Medizin. Zahlreiche außeruniversitäre Aktivitäten und Projekte zeigen zudem ihr gesellschaftliches Engagement.
Nach einem Besuch an der Technischen Universität München am Vormittag des 2. Februar 2026, bei dem die langjährige Partnerschaft weiter vertieft wurde, reiste die Delegation nach Erlangen. Dort traf sie sich mit Frau Dr. de Melo, Geschäftsführerin von BAYLAT, und Professor Dr. Hirsch, Vizepräsident People der FAU.
Im Anschluss organisierte BAYLAT ein Netzwerktreffen, zu dem alle bayerischen Hochschulen und Forschungseinrichtungen eingeladen waren. Vertreterinnen und Vertreter der OTH Amberg-Weiden, der FAU Erlangen-Nürnberg, der Technischen Hochschule Ingolstadt, der Technischen Hochschule Rosenheim, der Technischen Universität München, der Universität Augsburg, der Universität Bayreuth, der Universität Regensburg und der Technischen Universität Nürnberg nahmen an dem Treffen teil. Die Teilnehmenden nutzten die Gelegenheit, sich intensiv über internationale Kooperationen auszutauschen. Besonderes Augenmerk lag auf den globalen Förderprogrammen von CAPES, insbesondere CAPES Global EDU deren Programme, Kontakte und Informationsmaterialien vorgestellt und diskutiert wurden.
Das Treffen war ein großer Erfolg: Jede Universität konnte ihre Schwerpunkte und Kooperationsinteressen präsentieren. Die besprochenen Ansätze werden nun Schritt für Schritt von der UNESP und den jeweiligen Institutionen weiterverfolgt, unterstützt durch BAYLAT. Bereits jetzt zeichnen sich konkrete Einzelprojekte ab, die nachhaltig und langfristig angelegt sind.
Institutionen oder Interessierte, die nicht am Netzwerktreffen teilnehmen konnten, aber den Kontakt zur UNESP suchen, können sich an Frau Dr. de Melo wenden, die beim Verbindungsaufbau unterstützt.
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