Im Rahmen der Hochschulmesse Salão do Estudante 2026, die vom 21. bis 27. März 2026 in São Paulo, Rio de Janeiro und Brasília stattfand, koordinierte das Bayerische Hochschulzentrum für Lateinamerika (BAYLAT) den Gemeinschaftsstand „Study in Bavaria“. Als Vertreter des bayerischen Hochschulkonsortiums informierte BAYLAT über die Studien-, Forschungs- und Kooperationsmöglichkeiten im Freistaat Bayern und förderte den akademischen Austausch zwischen bayerischen Hochschulen und brasilianischen Partnereinrichtungen.
Am Stand waren Vertreterinnen und Vertreter folgender bayerischer Hochschulen und Institutionen präsent:
- Dr. Anja Hallacker, Leiterin des International Office, Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU)
- Thorsten Parchent, Koordinator Welcome and Alumni Services, Universität Bayreuth
- Sören Metz, Senior Regional Manager (Latin America) / TUM São Paulo – Liaison Office für Lateinamerika, Technische Universität München (TUM)
- Daniel Rodríguez Perales, Kommunikation und Marketing / Student Recruitment, Technische Hochschule Deggendorf
- Dr. Stephan Hollensteiner, Leiter des Akademischen Auslandsamts, Universität Augsburg
- Dr. Daniel Braga, Referent für internationale Studienangelegenheiten, Technische Universität Nürnberg
- Teodora Damyanova, Koordinatorin für internationale Studienprogramme, OTH Amberg-Weiden
- Dr. Georg Overbeck, Beauftragter für internationale Sonderaufgaben, Technische Hochschule Ingolstadt
- Ernst Schulten, Leiter des International Office und Career Service, Technische Hochschule Aschaffenburg
- Dr. Irma de Melo, Geschäftsführerin, BAYLAT
- Ricardo Hagn, Referent für Öffentlichkeitsarbeit und Stipendien, BAYLAT
Die Mehrheit der Messebesucherinnen und -besucher in Brasilien bestand aus Schülerinnen und Schülern der Sekundarstufe. Darüber hinaus war eine beträchtliche Zahl von Bachelor- und Masterstudierenden sowie – in geringerem Umfang – Promovierenden vertreten. Besonders groß war das Interesse an Sprachkursen, Diplomprogrammen sowie Bachelor- und Masterstudiengängen. Zudem informierten sich Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler über Postdoc-Möglichkeiten.
Brasilien zählt weiterhin zu den wichtigsten Herkunftsländern lateinamerikanischer Studierender, die sich für internationale Studienmöglichkeiten interessieren. Die Messe bot somit einen idealen Rahmen, um das vielfältige Studienangebot des Freistaats Bayern vorzustellen. Bei den Studierenden aus São Paulo, Rio de Janeiro und Brasília zeigte sich insgesamt ein besonders großes Interesse an Informatik, gefolgt von Ingenieurwissenschaften sowie Betriebswirtschaftslehre und Management. Weitere stark nachgefragte Fachbereiche waren Gesundheitswissenschaften, Volks- und Betriebswirtschaft, Rechtswissenschaften sowie Politik- und Sozialwissenschaften. Auch Mathematik und Statistik stießen auf großes Interesse. Zudem fanden künstlerische Studienangebote bei den Interessierten Anklang.
An den beiden Messetagen in São Paulo wurden insgesamt rund 9.146 Besucherinnen und Besucher gezählt, von denen c.a. 680 den Stand von Study in Bavaria besuchten. In Rio de Janeiro (Leblon) verzeichnete die Messe rund 2.074 Besucherinnen und Besucher, von denen sich etwa 480 am Stand von Study in Bavaria informierten. Die Veranstaltung in Rio de Janeiro (Barra) zog rund 2.327 Besucherinnen und Besucher an, von denen 630 den Stand besuchten. In Brasília wurden schließlich etwa 2.296 Besucherinnen und Besucher registriert, von denen 320 den Stand von Study in Bavaria aufsuchten.
Der direkte Austausch mit den Interessierten ermöglichte es, individuelle Fragen zu beantworten, über Studien- und Forschungsmöglichkeiten an den teilnehmenden Hochschulen zu informieren und die Vorteile eines Studiums in der Region hervorzuheben.