Bayerisches Hochschulzentrum für Lateinamerika
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Bayerisches Hochschulzentrum für Lateinamerika (BAYLAT)

Beraten – Vernetzen – Fördern

Campus OTH Regensburg Michael Rübel

Das Bayerische Hochschulzentrum für Lateinamerika (BAYLAT) ist eine bayernweit tätige Serviceeinrichtung des Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst (StMWK).

BAYLAT fördert die Vernetzung von bayerischen und lateinamerikanischen Hochschulen und Forschungseinrichtungen und hat die Aufgabe, den Bekanntheitsgrad des Standortes Bayern als Zentrum für Technologie und Innovation sowie Wissenschaft und Lehre in Lateinamerika zu steigern.

BAYLAT hat seinen Sitz an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU).

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BAYLAT organisiert Strategietreffen zu akademischen und wissenschaftlichen Partnerschaften

Am 22. Mai 2026 organisierte BAYLAT in der Orangerie in Erlangen das Strategietreffen „From Interest to Action – Cooperation between Bavaria and UNAM“. Ziel war die gezielte Weiterentwicklung institutioneller, akademischer und wissenschaftlicher Kooperationen zwischen bayerischen Hochschulen und der Universidad Nacional Autónoma de México (UNAM). Es handelt sich dabei bereits um die fünfte Durchführung eines vergleichbaren Formats mit der UNAM.

Zur Aufnahme in die Bayerische Akademie der Wissenschaften.

BAYLAT gratuliert Prof. Dr. Silke Jansen herzlich zu ihrer Aufnahme als ordentliches Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften. Diese Auszeichnung würdigt ihre herausragenden wissenschaftlichen Beiträge in der romanischen Sprachwissenschaft und Soziolinguistik.

Mittelamerika und die spanischsprachige Karibik

Am 8. Mai 2026 veranstaltete das Bayerische Hochschulzentrum für Lateinamerika (BAYLAT) das Forum „Mittelamerika und die spanischsprachige Karibik“ im Wassersaal der Orangerie in Erlangen. Im Mittelpunkt standen die wissenschaftlichen und institutionellen Beziehungen zwischen Bayern und Costa Rica, der Dominikanischen Republik, El Salvador, Guatemala, Honduras, Kuba, Nicaragua, Panama sowie Puerto Rico. Das Forum wurde von zahlreichen Vertreterinnen und Vertretern aus Wissenschaft, Hochschulleitungen, International Offices, diplomatischem Dienst und Fördereinrichtungen besucht. Insgesamt nahmen rund 35 Personen aus Bayern teil, zudem waren Gäste aus verschiedenen Regionen Deutschlands vertreten.

Kuratoriumssitzung der Blumenau-Niesel-Stiftung in den Räumlichkeiten von BAYLAT

Geschäftsführerin von BAYLAT ist Kuratoriumsvorsitzende

Am 4. Dezember 2024 fand die Sitzung des Kuratoriums der Blumenau-Niesel-Stiftung in den Räumlichkeiten vom Bayerischen Hochschulzentrum für Lateinamerika (BAYLAT) statt. In dieser Sitzung wurde Dr. Irma de Melo-Reiners, Geschäftsführerin von BAYLAT, einstimmig zur Vorsitzenden des Kuratoriums gewählt. Die Stiftung, die im vergangenen Jahr ins Leben gerufen wurde, hatte bereits im Juli ihr erstes Arbeitstreffen in den BAYLAT-Räumlichkeiten abgehalten.

Das Kuratorium setzt sich aus hochkarätigen Vertretern und Vertrerinnen aus Wissenschaft und Wirtschaft zusammen. An der Sitzung nahmen folgende Mitglieder des Kuratoriums teil (alphabetsch):

• Rechtsanwalt Hans-Dieter Beuthan, Mitgründer der Blumenau-Niesel-Stiftung

• Steffen Beuthan, IT-Technik & Systembetreuung

• Dr. Irma de Melo-Reiners, BAYLAT-Geschäftsführerin

• Katrin Lindner, Stellvertretende Leiterin des Referats H2 - Verwaltung und Bewirtschaftung des Körperschaftshaushaltes mit Sondervermögen an der FAU

• Prof. Dr. Almut Schilling-Vacaflor del Carpio, Inhaberin des Lehrstuhls für International Business, Society and Sustainability an der FAU

• Gerhard Scherger, Leiter des Referats H2 - Verwaltung und Bewirtschaftung des Körper-schaftshaushaltes mit Sondervermögen an der FAU

• Sylk Schneider, Diplom-Volkswirt mit Regionalstudien Lateinamerika, Brasilianist, Museumsentwickler, Kurator, Autor

• Michael Sigmund, ehem. Leiter des Siemens Regionalreferats Erlangen-Nürnberg (in Ruhestand)

Die Blumenau-Niesel-Stiftung widmet sich der Förderung von deutsch-brasilianischen Projekten in den Bereichen Wissenschaft, Forschung und Bildung und strebt an, die internationale Zusammenarbeit zwischen Brasilien und Deutschland nachhaltig zu stärken. Ein zentraler Bestandteil der Stiftung ist die langfristige Sicherung und Förderung des Wissens über das Lebenswerk von Dr. Hermann Bruno Otto Blumenau.

Gegründet wurde die Stiftung im Jahr 2022 von der Stifterin Dr. Jutta Blumenau-Niesel, der Urenkelin von Dr. Hermann Blumenau, sowie ihrem Mann Dr. Hans-Joachim Niesel und dem Rechtsanwalt Hans-Dieter Beuthan. Ihr Ziel ist es, das Erbe von Dr. Blumenau zu bewahren und die Beziehungen zwischen Blumenau und verschiedenen deutschen Städten, mit denen die Stadt bereits partnerschaftlich verbunden ist, weiter zu vertiefen.

Die Wurzeln der Stiftung liegen an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, wo Dr. Hermann Bruno Otto Blumenau ab 1844 Pharmazie studierte. Die Stadt Blumenau, im brasilianischen Bundesstaat Santa Catarina gelegen, wurde von Dr. Blumenau im Jahr 1850 gegründet und ist heute mit rund 360.000 Einwohnern die bekannteste Stadt deutscher Herkunft in Brasilien.

Wir danken allen Teilnehmenden für den konstruktiven Austausch und die erfolgreiche Sitzung.

Für weitere Informationen folgen Sie den Links:

Blumenau-Niesel-Stiftung an der FAU

Artikel des WWZ-BD zur Gründung der Stiftung

WWZ-BD

Artikel von BAYLAT über erstes Arbeitstreffen

Gruppenfoto

Gruppenfoto

Arbeitstreffen

Arbeitstreffen

Teilnehmer und Flagge

Wir trauern um Professor Dr. Walther L. Bernecker

Professor Bernecker, der am 18. Februar dieses Jahres gestorben ist, war maßgeblich an der Grundsatzentscheidung zur Einrichtung des Bayerischen Hochschulzentrums für Lateinamerika (BAYLAT) an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) beteiligt. In seiner ersten Sitzung am 11. September 2007 wählte das kommissarische Direktorium ihn zu dessen erstem Vorsitzenden – ein Amt, das er bis 2009 ausübte.

Walther L. Bernecker war ein engagierter Netzwerker und Förderer des wissenschaftlichen Austauschs. Mit seiner Expertise und durch sein weitreichendes Netzwerk unterstützte er entscheidend die Weiterentwicklung von BAYLAT bis zu seiner Emeritierung 2014. Dafür sind wir ihm sehr dankbar.

Als Historiker war er einer der führenden Experten für die Geschichte Spaniens und Lateinamerikas. Als Professor für Auslandswissenschaft an der FAU begeisterte er durch seine anschauliche und lebendige Lehrtätigkeit Generationen von Studierenden und durch sein tiefgründiges Wissen zahlreiche Forschende in Deutschland und in der spanischsprachigen Welt.

Mit seinem Tod verliert die Wissenschaftsgemeinschaft einen sehr geschätzten Gelehrten und wir alle auch einen engagierten und liebenswürdigen Kollegen und Freund. In seinen Arbeiten und in der Erinnerung seiner Weggefährten wird sein Vermächtnis fortleben.